14. März, 10.00 Uhr, Christuskirche

Im Sommer 2020 ist das neue stationäre Hospiz in Bischofswerda eröffnet worden. Seitdem werden dort Menschen in ihrem letzten Lebenswochen liebevoll begleitet. Beim Literaturgottesdienst in diesem Jahr wollen wir uns mit der Begleitung sterbender Menschen beschäftigen und dazu das Buch von Susann Pásztor „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ aus dem Jahr 2017 kennenlernen.

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat?

Der alleinerziehende Vater Fred Wiener macht sich auf den Weg, einer Sterbenden beizustehen. Er hat dafür eine Ausbildung zum Hospizhelfer gemacht. Doch dann weiß er doch nicht so recht, wie er das „machen“ soll und die sehr lebendige Sterbende Karla muss ihn orientieren, wie sie sich das wünscht, begleitet zu werden in der Lebenszeit, die ihr bleibt.

Die 1957 geborene Autorin Susann Pásztor hat einen Roman über Sterbebegleitung geschrieben, der nicht traurig macht, sondern mit viel Humor Lust aufs Leben weckt.

Den Literaturgottesdienst gestalten wir gemeinsam mit Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes Bautzen und des stationären Hospizes „Siloah“ Bischofswerda. Wir laden herzlich dazu ein.