Der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar gehört seit 2019 auch zu den offiziellen Gedenktagen der evangelischen Kirchen in Deutschland.  An diesem Tag wird der über sechs Millionen Juden und der vielen anderen Opfer gedacht, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet wurden. Seit dem Jahr 1996 ist der 27. Januar ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag in Deutschland, den der damalige Bundespräsident Roman Herzog eingeführt hatte. Die Initiative dafür hatte der damalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, ergriffen. Auch die evangelische Kirchengemeinde Bischofswerda begeht diesen Tag in diesem Jahr mit einem besonderen Gottesdienst.

Pfarrer Joachim Rasch und Lektor Sven Urban gestalten diesen Gottesdienst anlässlich des Holocaust-Gedenktages mit Impulsen aus der jüdisch-christlichen Tradition. Sie laden dazu am 27. Januar herzlich ein in die Kreuzkirche Bischofswerda. Beginn ist 19 Uhr.

 „Wir dürfen nicht vergessen, was damals in unserem Land Menschen anderen Menschen angetan haben.“
(Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland)