Wir danken unsere Praktikantin Sophie Barth für die schöne Zeit mit ihr und wünschen ihr Gottes reichen Segen für den weiteren Weg.

Am 12. Januar endete das Gemeindepraktikum von Sophie Barth. Sie war ein halbes Jahr bei uns und hat vor allem die Christenlehre in Großdrebnitz und die Junge Gemeinde selbständig übernommen. An vielen weiteren Stellen in unseren Gemeinden war sie ebenfalls beteiligt. Sie schreibt selbst:

Liebe Gemeindemitglieder,

fünf Monate vergehen so schnell, wenn man etwas tut, das man gern macht. Mitte August begann ich mein Praktikum in Ihren Gemeinden und wusste nicht so richtig, was mich erwartet. Zwar hatte ich schon zuvor Christenlehrestunden gehalten und Junge Gemeinden begleitet, doch es ist etwas ganz anderes, in die ganzheitliche gemeindepädagogische Arbeit einer Gemeinde einzutauchen.

Gleich zu meiner ersten Dienstberatung in Bischofswerda war ich beeindruckt davon, wie freundlich und unterstützend mich die hauptberuflich Mitarbeitenden aufgenommen haben. Vielen Dank dafür!

Ich durfte selbst Verantwortung und vielfältige Aufgaben übernehmen und wurde von Anfang an nicht klischeehaft zum Kaffeekochen geschickt, sondern in meiner Arbeit ernstgenommen und gefordert.

Dabei habe ich viel über den Alltag einer Gemeindepädagogin gelernt: Von den Schwierigkeiten, ein geeignetes Krippenspiel für über 30 Kinder auszusuchen. Dass es „Backrüstzeiten“ gibt und wie viel Freude so etwas machen kann. Was für großartige Dinge Ehrenamtliche auf die Beine stellen können. Wie man mit Kopierern kämpft. Ich habe gelernt, Rommé zu spielen (Danke an die JG) und weiß jetzt, wie man Fördermittel für Rüstzeiten beantragt.

Besonders ans Herz gewachsen sind mir in den letzten Monaten die Kinder meiner beiden Christenlehregruppen in Großdrebnitz und die Junge Gemeinde.

Danke für alles, das ich mit euch erleben durfte! Und auch all den anderen Gemeindemitgliedern, Haupt- und Ehrenamtlichen möchte ich Danke sagen. Ich war sehr gern die Praktikantin in Ihren Kirchgemeinden und wünsche Ihnen und Euch alles Gute und viel Segen.

Ihre Sophie Barth.