Kreuzkirche in Bischofswerda (Zeitleiste)


Kreuzkirche Bischofswerda

Kreuzkirche am Alten Friedhof (2006)


Die Kreuzkirche erhielt ihren Namen 1943. Vorher wurde sie Gottesackerkirche genannt.

  • 1574 kleine Gottesackerkirche erbaut
  • 1631 durch die Kroaten weggebrannt
  • 1650 Weihe der neuerbauten Gottesackerkirche
  • 1652 Anbringen zweier Glocken auf dem Turm

  • 1813, 12. Mai, im Brande der Stadt vernichtet
  • 1814, 4. September. Weihe der neuerbauten Gottesackerkirche - "der erste frohe Tag nach dem Brande, der erste Hoffnungsstern nach langer Nacht".
  • 1814 als Geschenk des sächsischen Königs aus der alten zu Trümmern gewordenen Schloßkapelle zu Stolpen:
    • der Kruzifixus von Christoph Walther um 1500, dem Schöpfer des "Totentanzes" (Dresden Neustädter Friedhof). Der Kruzifixus ist eng verwandt mit dem berühmten Joachimsthaler Kruzifixus des Meisters;
    • die Kanzel aus Cottaischem Sandstein, 16. Jahrhundert, kostbare Bildhauerarbeit, ist mit der von Hans Walter II. 1556 geschaffenen Kanzel, die bis 1727 in der mittelalterlichen Dresdner Frauenkirche stand, nahezu identisch;
    • die beiden Figuren: die Maria mit dem Jesuskind auf dem Halbmond und die heilige Barbara (Schutzheilige der Bergleute).
  • [Der Taufstein von 1561 stammt vermutlich aus der 1813 zerstörten Hauptkirche und nicht aus Stolpen; jedenfalls läßt er sich in den Übergabeaufzeichnungen nicht finden; hier besteht noch Klärungsbedarf].
  • 1899 Erneuerung (Kirchenbaumeister Quentin - Pirna).


Kreuzkirche 1899

Die Kreuzkirche nach der Renovierung 1899


  • Fenstergemälde (von Prof. Dittrich - Leipzig) - "Grablegung Christi mit dem Schmerz über den Tod und Himmelfahrt Christi als Hoffnung des ewigen Lebens".
  • 1936 neue Ofenheizung.
  • 1938 Umgestaltung des Inneren: Sakristei wird nach hinten verlegt, Taufstein wird erneuert und an die Kanzel gestellt und wieder benutzt, Taufbecken von 1674 bisher in der Christuskirche wird mit dem Taufstein verbunden.
  • Kokosläufer für die ganze Kirche.
  • 1940 neue Orgel (Fa. Schuster - Zittau)
  • 1942 Abputz der Außenfassade.
  • 1943 Kirche erhält den Namen "Kreuzkirche".
  • 1953 neuer Wandanstrich im Inneren, vier schmiedeeiserne Kronleuchter
    (Prof. Dr. Rauda - Dresden).
  • 1954 Lesepult (Prof. Dr. Rauda - Dresden.)
  • 1956 Vorhänge im hinteren Teil der Kirche.
  • 1972 Außenrenovierung der Kirche zum jetzigen Zustand: Abriss des schadhaften Turmes, neues Dach und Dachrinnen (ca. 24.000,- DM Spenden aus der Gemeinde).
  • 1973 Innenrenovierung: Einhausung der Sakristei, zehn lüftbare Doppelverbundfenster (innen Antikglas), neue bunte Altarfenster (Erfurter kirchliche Werkstätten), neuer Altar (Sandstein), Einbau einer Gasheizung (Gamat), Ausmalung. - Die Kirche wird fortan als Winterkirche genutzt, weil sie besser heizbar ist als die Christuskirche. Kosten: 32.000,- DM, durch Spenden aus der Gemeinde finanziert.
  • 1974 Erweiterung der Orgel um drei Register und Pedal.
  • 1996 neue purpurrote Kokosläufer für Mittelgang und Altarraum (gespendet von Frau Hartung).
  • 2002 Einbau einer neuen Erdgasheizung, um die Kirche weiter als Winterkirche nutzen zu können.
  • 2004 Ausstellung "190 Jahre Kreuzkirche" zur Geschichte der Kirche seit 1814 in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein.
  • 2006 Innenrenovierung und teilweise Erneuerung der Elektroanlage, neue Leuchten auf und unter der Empore sowie in der Sakristei und über der Eingangstür (ermöglicht durch eine anonyme Spende)
  • 2006 Reinigung und Neustimmung der Orgel
  • 2009, am 4. Januar (2. Sonntag nach dem Christfest) wird der Rundfunkgottesdienst aus der Kreuzkirche auf MDR Figaro übertragen
  • 2011 Installation und Inbetriebnahme einer portablen Verstärkeranlage
  • 2011-2012 Teilerneuerung der Friedhofswege in der Nähe der Kirche durch die Fa. Willkommen; Horizontalsperrung der Grundmauer an der Ostseite der Kreuzkirche